Wärmeleitfähige Kunststoffe
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Wärmeleitfähige Verbundwerkstoffe leiten Wärme sogar über Kunststoffbauteile effektiv ab und bieten gegenüber Metallen wie Aluminium mehrere Vorteile bei Gewicht und Chemikalienbeständigkeit.
Wärmeleitfähige Verbundwerkstoffe leiten Wärme effektiv über Kunststoffbauteile ab und bieten gegenüber Metallen wie Aluminium Vorteile bei Gewicht und Chemikalienbeständigkeit.
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Eigenschaften wärmeleitfähiger Kunststoffe
- Gleichmäßige Wärmeableitung, keine Hotspots, weniger lokaler Verzug von Bauteilen durch hohe Temperaturen
- Geringes Gewicht – 40–50 % leichter als Aluminium
- Einfache Formgebung, keine Nachbearbeitung erforderlich
- Hohe Gestaltungsfreiheit im Produktdesign
- Wichtige Matrixwerkstoffe: PPS, PA6/PA66, LCP, TPE, PC, PP, PPA, PEEK u. a.
- Wichtige Füllstoffe: AlN, SiC, Al2O3, Mg(OH)2, Graphit u. a.
Wärmeleitfähige Kunststoffe
Nach dem Weg zur Verbesserung der Wärmeleitfähigkeit lassen sich wärmeleitfähige Kunststoffe einteilen in:
- Synthetisch wärmeleitfähige Kunststoffe: Synthese von Polymeren mit hoher Wärmeleitfähigkeit, z. B. Polymere mit vollständiger Kristallinität, die Wärme über Phononen leiten
- Gefüllte wärmeleitfähige Kunststoffe: Füllung von Polymeren mit hoch wärmeleitfähigen Partikeln, Fasern, Plättchen usw.
Gefüllte wärmeleitfähige Kunststoffe lassen sich weiter in zwei Gruppen unterteilen:
- Wärmeleitfähige, elektrisch isolierende Kunststoffe: wichtige Füllstoffe sind Metalloxide wie Al2O3, MgO, SiO2, Metallnitride wie AlN, Si3N4, BN sowie SiC, B4C3 u. a.
- Wärme- und elektrisch leitfähige Kunststoffe: Wärmeleitfähigkeit von 5,0 W/m·K oder mehr erreichbar; wichtige Füllstoffe sind Metallpulver/-fasern, Graphit, Kohlefasern, CNT, Graphen u. a.
